Die Eigenschaften der Kaoline und Tone

 

Warum ist der Ton im feuchten Zustand formbar, trocken hart aber brüchig, gebrannt wasserfest und gebrauchsfähig ?

Warum wird das Tongefäß beim Trocknen und Brennen kleiner ?

Warum benötigt man für größere Gefäße Schamotte (gebrannter gemahlener Ton) als unplastischer Zuschlagsstoff ?

Kaolin im Rohzustand (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Elektronenmikroskopische Aufnahmen der Kaoline und Tone lassen deutlich einzelne Blättchen erkennen, die sich in Schichten anlagern.
Die Molekühle bestehen aus SiO4-Tetraedern und Al2O3-Oktaedern, die über Sauerstoffatome und den OH-Gruppen untereinander chemisch gebunden sind.   Link: Quelle
Tonblättchen lagern Wasserhüllen an

Trockener Ton "saugt" Wasser an und quillt. Trocknet das geformte Gefäß, nimmt es an Volumen und Größe ab, es schwindet.

Die Toneigenschaften
Deutlich sieht man die zunehmende Verschmelzung der Tonblättchen mit steigender Brenntemperatur.
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Burela-Kaolin gebrannt bei 1200oC.
Die Mulitkristalle verfilzen zunehmend miteinander
Burela-Kaolin gebrannt bei 1300oC. Burela-Kaolin gebrannt bei 1400oC.
Vollständige Mulitbildung

Burela-Kaolin gebrannt bei 1400oC.
Durch Ätzung mit Flusssäure sind die Mullitnadeln freugelegt.

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